Archive für Mai 2009

Ausnahmezustand!

Montag, 11.05.:
Ich stehe wie die letzten 2 1/2 Wochen (außer 2 Tage) früh auf und lerne weiter. Von Aufregung noch keine Spur. Völlig sicher gehe ich die Prüfungsaufgaben aus den letzten Jahren durch und diskutiere nebenbei mit Alex am Telefon über die Ergebnisse. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den offenen Teil am Dienstag schon schaukel- schließlich machen mir die Themen keine Probleme und ich konnte sie auch schon im Prüfungsvorbereitungskurs gut. Deshalb bin ich auch nicht nervös und sehr optimistisch. Klar wird es stressig, aber nur in den zweieinhalb Stunden. Ich gehe ziemlich spät schlafen…

Dienstag, 12.05.:
Aufstehen um halb 6. Immer noch keine Aufregung in Sicht, aber dafür ziemlich müde. Ich mache mich fertig, schmiere mir ein paar leckere Stullen (ich habe die merkwürdige Angewohnheit bei Klausuren oder beim Lernen viel zu essen) und sitze schließlich in der Bahn Richtung Expogelände. Ich habe mir in der Bahn den Break-Even-Point noch mal angeschaut, ein bißchen Zeitung gelesen und bin schließlich kurz vor der Endstation eingenickt, aber noch rechtzeitig wieder aufgewacht. Ich gehe zur MMBBS.

Immer noch keine Nervosität. Perfekt, so schreibt es sich doch am besten. Nach zwei Kaffee und einem Dextro Energy bin ich startklar. Die Tür zum Prüfungsraum geht auf, die Prüfungen liegen mit Namen versehen auf den einzelnen Tischen verteilt. Ich finde meine und setze mich an den Platz. Stifte, Marker, Brotdose, Red Bull, Dextro Energy, Wasser und Taschenrechner sind auf dem Tisch und dann gehts los!

Ich beiße mich gleich an der ersten Aufgabe fest -Marktanalyse mit allem drum und dran. Und genau das wird mir zum Verhängnis. Meine Nervosität steigt daraufhin und ich versuche möglichst schnell und gut die nächsten Aufgaben zu machen. Hatte ich nicht in den Hinweisen zur Prüfung gelesen, dass man sich nicht an einer Aufgabe festbeißen soll? Zu spät. Der Zeitdruck war da, meine Hand tat schon weh vom schnellen Schreiben und meine Schrift sieht auch nicht mehr ganz so schön aus, wie sie zu Anfang im Lösungsbogen ist und die Zeit fliegt nur so davon. Sie fliegt sogar so schnell, dass ich die letzte Aufgabe nicht mehr komplett schaffe und dadurch schon 17 Punkte von insgesamt 100 in den Sand setze. Abgabe. Der Red Bull und die Brotdose sind noch voll. Hunger hab ich nicht, das soll schon was heißen. Den Rest des Eintrags lesen »

Swinefighter- Das Game zum Virus!

 Swinefighter.com

Und da ist es schon, das Game zur Schweinegrippe! Ob das sein muss oder nicht, sei mal dahingestellt. Ich glaube da scheiden sich die Geister. Aber viel können wir in der Realität auch nicht dagegen tun, also warum nicht mal kurz ein paar Viren bekämpfen - wenn auch nur per Mausklick.

Der Spaßfaktor hält sich in Grenzen- schließlich dauert das Spiel (zum Glück) nur 20 Sekunden, in denen man möglichst viele Schweineviren mittels Spritze bekämpft. Aber es macht die Runde durch die große weite Netzwelt, zu der ich gerade meinen Beitrag leiste. Aus jeder Krise muss sich doch irgendwie was machen lassen…?!

Ein bißchen mehr Hintergrund-Infos gibt’s in der Netzwelt von SPIEGEL ONLINE. Wenn ihr euch nun als Ghost Busters -Arzt im Kampf gegen die Schweinegrippe versuchen wollt, geht’s hier lang: SWINEFIGHTER.

PS: Sie benutzen übrigens die zoologische Bezeichnung “Swine” anstatt “Pig”. Hört sich auch besser an als PIGFIGHTER. Klingt doch irgendwie zu niedlich (Och süüüüß ein “kleiner” Pig-Virus!). “Swine” hat viel mehr Power und klingt bösartiger.

Im Übrigen erinnert mich das Spiel vom Spielprinzip her an ein anderes Game… mhh….

|